10 Tipps für bessere Winterbilder – Fotografieren im Schnee

Ihr kennt es alle, die Hände sind taub und das Display beschlägt, der Winter hat Deutschland erreicht. Wie Ihr tolle Aufnahmen bei im Winter bei Schnee und Kälte macht, möchte ich euch in diesen Beitrag

„Alte Faustregel, wenn die Sonne lacht, nimm Blende acht“.

 Doch was ist, wenn Schnee liegt und es draußen trist und trüb ist? Genau dafür möchte ich euch 10 Tipps geben für bessere Fotos im Winter und im Schnee

Fotografieren im Schnee ist eine besondere Herausforderung für den Hobby-Fotograf und für die Kamera.

Blaue Stunde - Winterfotografie
HDR Foto zur blauen Stunde – 8 sek.- f/14 – ISO: 200

10 Tipps für bessere Winterbilder:

  1. Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung heißt ein alter Spruch.
  2. Schützt euer Equipment vor Nässe, gerade wenn Ihr von draußen wieder reinkommt. Lasst eure Kamera einen Moment aus bis das die Kamera die Temperatur Schwankung kompensiert habt. Wechselt nicht sofort eure Objektive, nicht das sich Wasser in der Kamera sammelt.
  3. Schützt euren Akku, bei Kälte verliert der Akku schnell an Kapazität. Packt euch einen zweiten Akku ein und tragt diesen möglichst nah am Körper (Hosentasche, Innentasche der Jacke etc.).
  4. Belichtung anpassen. Der weiße Schnee reflektiert sehr stark, dadurch spielt die Belichtungsmessung „verrückt“. Das Resultat, die Fotos werden dunkel und der weiße Schnee erscheint eher grau als weiß. Setzt auf den manuellen Modus (M-Modus) und belichtet +1 oder +2 Blenden über. Alternativ könnt Ihr auch einen Polfilter benutzen. 
  5. Spot Messung, der Hintergrund ist sehr hell und der Vordergrund meist dunkler. Setzt eure Belichtung in den Fokus und stellt die Spot-Belichtungsmessung eurer Kamera ein. Damit konzentriert sich die Kamera nur auf einen kleinen Ausschnitt.
  6. Gegenlicht, gerade im Winter glitzert und funkelt der Schnee sehr schön. Versucht euch an Aufnahmen gegen die Sonne.
  7. Wiederholtes Wort löschen hat Gold im Mund. Auch im Winter verspricht die Morgenstunde goldene und harmonische Farben. Wer also sehr früh aufsteht, profitiert von langen Schatten und schönen Farben.
  8. Weißabgleich, stellt diesen auf Automatisch und fotografiert in RAW somit könnt Ihr eure Fotos nachher bearbeiten.
  9. Beschlagenes Objektiv, packt ein Mikrofaser Tuch ein um euer Objektiv vor Nässe etc. zu schützen.
  10. An besonders kalten Tagen, bilden sich kleine Eisblumen die in der Macro Perspektive ein tolles Motiv darstellen.

Viel spaß beim Fotografieren 🙂

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 Blaue Stunde – Winterfotografie

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